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Richtung Süden

Als ich 18 war, ging ich nach Patagonien. Ich war im ersten Jahr meines Tourismusstudiums und hatte das Glück, ein Praktikum in Feuerland zu bekommen.

Das Praktikum fand auf der ältesten Estancia der Insel statt: Estancia Harberton.

Ich wusste nicht, was mich erwartete, aber dies war mein erster kleiner Schritt in einem Leben voller patagonischer Erfahrungen.
In dieser Estancia wurde mir klar, dass Patagonien mir viel zu bieten hatte: Freunde, berufliche Weiterentwicklung, Sprachverbesserung und jede Menge Spaß.

Ich habe es geliebt, die Bücher über diesen Ort zu lesen und etwas über die großen Zusammenhänge zu erfahren, die einen Ort, der so isoliert vom Planeten ist, wie dieser Ort, beeinflusst haben.

Hier sind wir nur noch 1000 km von der Antarktis entfernt.

Das Praktikum hatte vielfältige Aufgaben, wie die Betreuung des Museums und des Naturschutzgebietes. Die Touristen auf ihrem Rundgang durch den Ort zu begleiten und ihnen anschließend ein heißes Getränk zu servieren.

Der zum Museum umgebaute Schafstall und die Radiostation, die die Estancia mit dem Rest der Welt verbindet, erregten meine Aufmerksamkeit. Das Internet war an diesem Ort noch nicht sehr verbreitet.

In dem Buch werde ich etwas über die Geschichte von Feuerland und der Stadt Ushuaia schreiben, die unter anderem als “das Ende der Welt” bezeichnet wird.

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